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Begaste Importcontainer

Der IMDG-Code nennt internationale Anforderungen für den Transport begaster Transporteinheiten. Container müssen zudem gemäß dem Containerhandbuch gekennzeichnet sein. Lieferanten und Importeure sind verpflichtet, begaste Container entsprechend anzumelden und zu deklarieren. Über die Freigabe von ehemals begasten Containern sollte eine Freigabebescheinigung den Frachtpapieren beigefügt sein.

Regelung für den Transport gefährlicher Waren

IMDG Code 2017

IMDG Code 2010

Empfänger müssen nach Ergebnissen einer Hamburger Studie aus dem Jahr 2007 bei etwa zwei Prozent der Importcontainer damit rechnen, dass Container begast, Kennzeichnungen nicht angebracht oder frühzeitig entfernt wurden. In weiteren fünfzehn Prozent der Container befinden sich andere gesundheitsgefährdende Gasreste in der Ladung. Wegen der Schwierigkeit in der Beurteilung darf die Freigabe begaster Container nur durch besonders geschultes Personal erfolgen.

Der IMDG-Code (International Maritime Code for Dangerous Goods) ist die Gefahrgutkennzeichnung für gefährliche Güter im Seeschiffsverkehr. Er ist eine Ausarbeitung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO, International Maritime Organization der Vereinten Nationen). Er ergänzt die Bestimmungen des Internationalen Übereinkommens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See (SOLAS), insbesondere dessen Kapitel VII.

Gefahrenzeichen

Aufkleber für Gefahrenkennzeichnung

Der IMDG-Code ist weitgehend identisch mit der Kennzeichnung nach ADR/RID für Straße und Schiene: Es verwendet die Gefahrgutklassen, und die UN-Nummern: Beispiel: IMDG 6.1/I UN 1889Klasse 6.1 Giftige Stoffe, UN 1889 = Bromcyan In der Bundesrepublik Deutschland ist der IMDG-Code Bestandteil der GGVSee. Angegeben werden Klasse, Verpackungsgruppe und UN-Nummer. Die Angaben entsprechen dem 25. Amendment, soweit nicht abweichende oder weitergehende Vorschriften der GGVSee bestehen.